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| Gross-Kanarien - virtuelle
Ferienlandschaft mit kleinen Fehlern
Fortsetzung von Seite 2: Ein wichtiger
Bestandteil der virtuellen Subkultur sind die Vögel. Auf Taubenbasis
wurden verschiedene Modelle hergestellt, die je nach Bedarf mit
Möwen-Outfit oder in einer kleineren Variante auch als kanarischer
Spatz daherkommen. Ein Teil der Tauben wurde illegal aus deutschen
Grossstädten importiert, was unschwer am bayrischen oder sächsischen
Gegurre (bzw. Gegörre) zu erkennen ist. Spanische Ansprache
der Vogelkreationen führte zu keinem Ergebnis. Die kanarischen
Vögel haben aufgrund ihrer komplexen Programmstruktur eine
Pulverisiertes Wasser: eine praktikable Lösung?
Gross Kanarien hat dem genialen Wissenschaftler Dr. Mogan ohnehin viel zu verdanken. Er war es z.B. der auf die Idee kam, die Vulkanhitze durch kleinste versteckte Löcher im Boden zu leiten, um die ganzjährigen Sommertemperaturen zu gewährleisten. Durchsichtige Folien in ca. 100 Metern Höhe halten die Hitze dann auf einem verhältnismässig kleinen Raum konstant. Da die Sonne bekanntermassen aus einem überdimensionalen Heizstrahler besteht, der leider keinerlei UV-Strahlung erzeugt (hier hätte man doch nun wirklich auf moderne UV-Röhren aufrüsten können!) muss die Sonnenbräune der Touristen ebenfalls künstlich erzeugt werden. Der morgendliche Dunst entsteht durch die Verdunstung des Wassers, dem grosse Mengen Selbstbräuner beigemengt wurden. Der Mangel an UV-Licht hat aber noch einen weiteren Nachteil. Um die Bananenplantagen ausreichend mit Früchten bestücken zu können, wurden Minigurken aus Holland importiert, denen in mühseliger Handarbeit kleine Bananengewänder angepasst werden müssen. Dafür sind aber zweifelsohne die Tomaten echt. Und häufig.
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